Oliver Methling

Reisebericht


Südstaaten erleben: Memphis, Louisiana & die Golfküste

Meine Reise durch die amerikanischen Südstaaten führte mich von Memphis über Louisiana bis an die Golfküste nach Alabama. Die Route verbindet musikalische Geschichte, bewegende Kultur, kulinarische Highlights und entspannte Strandtage. Besonders spannend ist die Kombination aus ikonischen Städten wie Memphis und New Orleans, authentischen Südstaaten-Erlebnissen entlang der Route sowie entspannten Küstenorten wie Orange Beach.

Memphis – Musikgeschichte & bewegende Kultur

Der Start der Reise führte nach Memphis – eine Stadt, die vor allem durch ihre Musikgeschichte geprägt ist. Vom Blues über Rock’n’Roll bis hin zu Soul ist Memphis ein zentraler Bestandteil der amerikanischen Kultur.

Besonders rund um die Beale Street spürt man diese Atmosphäre sofort: Live-Musik, Bars und eine sehr lebendige Stimmung prägen das Viertel. Auch wenn die Stadt insgesamt etwas kleiner und weniger „klassisch schön“ wirkt als erwartet, liegt ihr Reiz klar in ihrer Geschichte und Authentizität.

Ein absolutes Highlight ist das National Civil Rights Museum, das sehr eindrucksvoll die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung erzählt. Auch Graceland gehört für viele dazu – vor allem für Elvis-Fans ein Muss, auch wenn der Eintritt vergleichsweise hoch ist.

Kulinarisch überzeugt Memphis vor allem mit BBQ – hier sind lokale Spots wie das Rendezvous echte Klassiker.

 

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Tipp:
Memphis sollte zentral gebucht werden – viele Highlights wie Beale Street, Mississippi River oder das Civil Rights Museum sind gut fußläufig erreichbar.


Louisiana abseits von New Orleans – kleine Orte & echte Erlebnisse

Abseits der bekannten Städte zeigt sich Louisiana von seiner besonders authentischen Seite. Orte wie Covington oder Mandeville sind ruhig, charmant und geben einen guten Eindruck vom lokalen Leben.

Auch wenn hier touristisch weniger los ist, liegt genau darin der Reiz: entspannte Atmosphäre, viel Natur und echte Südstaaten-Idylle.

Ein echtes Erlebnis sind Swamp Touren, zum Beispiel mit Cajun Encounters. Die Bootstouren durch die Sümpfe gehören zu den authentischsten Aktivitäten in Louisiana und lassen sich auch gut ab New Orleans organisieren.

Ein weiterer lohnenswerter Stopp ist die Abita Springs Brewery – perfekt für ein lockeres Tasting und eine kurze Pause unterwegs.

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Tipp:
Diese Region eignet sich gut als entspannter Zwischenstopp auf einer Rundreise – weniger für klassische Highlights, mehr für Atmosphäre.

 

Golfküste – Biloxi, Mobile & entspannte Küstenorte

Weiter Richtung Osten verändert sich die Landschaft deutlich und die Route führt an die Golfküste. Orte wie Bay St. Louis oder Ocean Springs bieten ruhige Strände und eine entspannte Atmosphäre abseits großer Hotelketten.

Biloxi selbst ist stark von Casinos geprägt, während Orte wie Mobile deutlich mehr klassischen Südstaaten-Charme bieten – mit historischen Häusern, Parks und einer schönen Innenstadt.

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Tipp:
Ocean Springs ist besonders empfehlenswert für einen kurzen Stopp – charmant, überschaubar und sehr angenehm.


Orange Beach & Gulf Shores – Strand & Entspannung

Ein echtes Highlight der Reise ist die Region rund um Gulf Shores und Orange Beach. Hier stehen lange, weiße Sandstrände und entspannte Urlaubstage im Fokus.

Die Region eignet sich perfekt als Abschluss einer Rundreise – gerade nach vielen Eindrücken auf der Strecke. Die Kombination aus Strand, guter Infrastruktur und entspanntem Lifestyle macht diesen Teil besonders attraktiv.

Auch lokale Spots wie die berühmte Flora-Bama Bar sorgen für authentisches Südstaaten-Feeling direkt an der Grenze zwischen Alabama und Florida.

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Tipp:
Orange Beach ist ideal für ein paar Tage Erholung am Ende der Reise – ruhig, gepflegt und mit sehr guter Strandqualität.

 

New Orleans – Kultur, Kulinarik & Lebensgefühl

Den Abschluss der Reise bildet New Orleans – eine der spannendsten Städte der USA. Hier treffen Musik, Geschichte, Kulinarik und Lebensfreude aufeinander.

Das French Quarter ist das Herz der Stadt. Während die Bourbon Street für Party und Nachtleben steht, bietet die Frenchmen Street deutlich authentischere Live-Musik und ein angenehmeres Ambiente.

Ein weiteres Highlight ist das National WWII Museum, das zu den besten Museen der USA zählt und definitiv Zeit eingeplant werden sollte.

Auch das neue Vue Orleans bietet eine moderne Aussichtsplattform mit interaktiven Elementen und schönen Blicken über die Stadt.

Kulinarisch gehört ein Besuch im „The Court of Two Sisters“ dazu – ein klassisches Südstaaten-Restaurant mit sehr gutem Buffet und besonderem Ambiente.

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Tipp:
Für echte Live-Musik und Atmosphäre unbedingt die Frenchmen Street einplanen – deutlich authentischer als die Bourbon Street.


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