Reisebericht

Susanne Kniest & Finn Wührmann


Rundreise Alaska: Explorer Fairbanks – Natur, Gletscher & Abenteuer im hohen Norden

Meine Reise nach Alaska begann mit einem individuellen Vorprogramm im Nordwesten der USA, bevor der eigentliche Fam Trip von Explore Fairbanks startete. Schon vorab konnte ich Seattle, die Küste Oregons, Portland und den Mount Rainier Nationalpark kennenlernen – eine abwechslungsreiche Kombination aus Stadt, Küstenlandschaft und beeindruckender Bergwelt.

Anschließend führte mich die Reise weiter nach Alaska, wo Anchorage, Denali, Fairbanks, der Arctic Circle und Chena Hot Springs im Fokus standen. Besonders eindrucksvoll waren für mich die weiten Landschaften, die spektakuläre Natur rund um den Denali sowie die abgelegene Region nördlich des Polarkreises.

Im folgenden Bericht nehme ich Sie mit auf meine persönliche Reise durch Alaska und teile meine Eindrücke, Highlights und Tipps entlang dieser besonderen Route.

Seattle & Oregon – Vorprogramm im Nordwesten

Vor dem Start des Fam Trips bin ich einige Tage früher nach Seattle gereist. Die Anreise vom Flughafen in die Innenstadt war mit der Metro sehr einfach und günstig. Mein Hotel, das CitizenM Pioneer Square, lag ideal an der Waterfront und überzeugte mit modernen Zimmern und guter Lage. Von Seattle aus führte mich die Route weiter über Cannon Beach und den Ecola State Park bis nach Portland. Besonders Cannon Beach und Seaside fand ich landschaftlich sehr schön, auch wenn es im Sommer sehr voll werden kann. Portland selbst wirkte modern, kreativ und entspannt. Das Moxy Portland Downtown war zentral gelegen, modern und preislich attraktiv, allerdings durch die Bar in der Lobby etwas lauter.

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Tipp: Mount Rainier frühzeitig reservieren und Wartezeiten einplanen – idealerweise sehr früh am Morgen anreisen.



Mount Rainier – Nationalpark mit beeindruckender Bergwelt

Auf dem Rückweg nach Seattle bin ich über den Mount Rainier Nationalpark gefahren. Der Park war landschaftlich eines der Highlights des Vorprogramms, allerdings ist die Planung in der Hochsaison wichtig. Ohne vorab gebuchtes Timed Entry Ticket hat man kaum eine Chance auf Einlass. Trotz Reservierung stand ich rund 60 Minuten vor dem Park im Stau. Besonders schön war die Wanderung auf dem Skyline Trail, der mit rund 10 Kilometern moderat bis anspruchsvoll ist. Den Schnee sollte man auch im Sommer nicht unterschätzen, da noch sehr viel davon auf den Wegen liegen kann.

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Tipp:
 Wer Mount Rainier besuchen möchte, sollte das Timed Entry Ticket frühzeitig buchen und möglichst früh am Morgen am Parkeingang sein.


Anchorage – Startpunkt für Alaska

Nach dem Flug nach Anchorage begann der offizielle Fam Trip. In Anchorage haben wir zwei Nächte im Four Points by Sheraton Anchorage verbracht. Das Hotel ist modern, die Zimmer sind groß und bequem, das Frühstück war gut und die Lage in Downtown praktisch. Anchorage selbst empfand ich eher als funktionalen Ausgangspunkt für Alaska-Reisen und weniger als Stadt, in der man viel Zeit einplanen muss. Wir haben ein Museum besucht und an der PicTours Wildlife Glacier Experience mit Portage Glacier Tour teilgenommen. Der Guide war gut, allerdings war der Wildlife-Teil eher ein Conservatory mit Bären und Elchen und weniger ein echtes Wildtiererlebnis. Die Portage Glacier Tour war dagegen eine gute, kurze Möglichkeit, einen Gletscher zu sehen.

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Tipp: Anchorage eignet sich gut als Ankunftsort. Für die Stadt selbst reicht wenig Zeit, sinnvoller ist ein Ausflug, zum Beispiel Richtung Kenai Peninsula oder Portage Glacier.


Denali – Zugfahrt, Natur & Nationalpark

Von Anchorage ging es mit der Alaska Railroad in rund sechs Stunden weiter Richtung Denali. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und besonders für Kunden ohne Mietwagen eine gute Option. Je nach Budget würde ich GoldStar Dome Class, Wilderness Express oder Coach Class empfehlen.

Vor Ort haben wir die Grande Denali Lodge kennengelernt, die auf einem Berg liegt und eine tolle Aussicht bietet. Übernachtet haben wir in der Grizzly Bear Lodge, einer rustikalen, aber sauberen Unterkunft. Der Denali Nationalpark war landschaftlich eines der Highlights der Reise. Da die Parkstraße nur ein kurzes Stück mit dem eigenen Auto befahrbar ist, muss man für längere Strecken die Shuttlebusse nutzen. Unsere Natural History Tour dauerte rund fünf Stunden und bot schöne Ausblicke, war aber eher eine klassische Bustour. Zusätzlich haben wir eine einfache Rafting-Tour mit New Wave Rafting gemacht – ruhig, aber landschaftlich traumhaft.

 

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Tipp: Für Denali mindestens zwei Nächte einplanen und je nach Budget eine Zugkategorie mit Aussichtswagen wählen.

Fairbanks – Basis für Ausflüge in den Norden

Nach Denali ging es mit dem Auto weiter nach Fairbanks. Unterwegs lohnt sich ein Stopp in Rose’s Cafe in Healy zum Frühstücken. Fairbanks selbst ist überschaubar und aus meiner Sicht eher ein Ausgangspunkt für Ausflüge als ein eigenständiges Highlight. Wir haben verschiedene Museen besucht, Downtown angeschaut und die Discovery Riverboat Tour gemacht. Diese würde ich für den deutschen Markt eher nicht empfehlen, da sie sehr amerikanisch und stark auf große Gruppen ausgelegt ist. Auch der Pioneer Park mit Salmon Bake und Palace Show ist eher klassisch touristisch. Bei den Hotels haben wir unterschiedliche Eindrücke gesammelt: Das Sophie Station Hotel liegt etwas außerhalb am Flughafen und wirkte etwas in die Jahre gekommen. Die Bear Lodge @ Westwood ist groß, eher gruppenorientiert und nicht fußläufig zur Innenstadt gelegen.

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Tipp:
Fairbanks würde ich bei einer Rundreise eher kurz halten – eine bis maximal zwei Nächte reichen meist aus, wenn konkrete Ausflüge geplant sind.


Arctic Circle & Brooks Range – Abgeschiedenheit und spektakuläre Natur

Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug über den Arctic Circle. Ich bin morgens mit einem kleinen Flugzeug nach Coldfoot geflogen und nachmittags wieder zurück. Die Landschaft ist beeindruckend und vermittelt ein echtes Gefühl von Abgeschiedenheit. Vor Ort haben wir Wiseman und Coldfoot besucht, eine kleine Tour mit Guide gemacht und einen Local getroffen, der vom Leben in dieser abgelegenen Region erzählt hat. Susi ist dagegen mit dem Bus über den Dalton Highway nach Coldfoot gefahren. Diese Strecke war sehr lang, anstrengend und aufgrund des schlechten Straßenzustands nicht empfehlenswert für Selbstfahrer. Die Brooks Range war landschaftlich jedoch ein echtes Highlight. Der Rückflug im Kleinflugzeug nach Fairbanks war aus ihrer Sicht ebenfalls sehr sinnvoll.

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Tipp: Für Kunden würde ich klar die Flugvariante empfehlen. Der Dalton Highway ist sehr anspruchsvoll und für Selbstfahrer aus meiner Sicht keine gute Option.

Chena Hot Springs – Heiße Quellen & besonderes Abschluss-Erlebnis

Die letzte Nacht vor dem Rückflug haben wir im Chena Hot Springs Resort verbracht. Das Resort bietet mit den heißen Quellen, dem Aurora Ice Museum und den eigenen Gewächshäusern ein besonderes Erlebnis. Besonders das Ice Museum fand ich sehr sehenswert. Auch das Konzept, eigenes Gemüse und Salat anzubauen und im Restaurant zu verwenden, ist interessant. Durch die heißen Quellen riecht es auf dem Gelände allerdings deutlich nach Schwefel und die Zimmer waren teilweise stark überhitzt. Im Winter kann ich mir den Aufenthalt dort deutlich atmosphärischer vorstellen.

 

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Tipp:
Auf dem Rückweg nach Fairbanks lohnt sich ein Frühstück im Outpost Cafe in Pleasant Valley. Direkt daneben befindet sich das Chena Outdoor Collective mit empfehlenswerten Schlittenhunde- und Rentiertouren.


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Susanne Kniest Fertig

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